Warum haben wir die Wahl?

Warum haben wir die Wahl?

Warum kann Porzellan in den Handel geraten, für dessen Verarbeitung Menschen ihre Lungen schädigen? Warum werden Firmen die Holz aus illegal abgeholzten Wäldern verarbeiten nicht bestraft? Warum glaubt irgendjemand, dass ein Sofa mit erdölbasiertem Schaumstoff ‚nachhaltig’ ist? Warum ist es erlaubt für Palmöl Regenwald zu verbrennen? Warum darf Kleidung/Schmuck verkauft werden, unter deren Produktion Menschen leiden? Warum sind Sozialkaufhäuser nicht stadtbewusst in den Innenstädten statt am Rand? Warum ist Gemüse Bioware, wenn es aus Plantagen kommt, in denen Zwangsarbeit herrscht? Warum werden Blumen verkauft, für die Frauen ihre Fruchtbarkeit opfern? Warum gibt es Zigarettenfilter die nach dem Gebrauch, achtlos weggeschnipst, Grund und Wasser verseuchen? Warum dürfen Tiere mit Antibiotika gefüttert werden? Warum ist der Einsatz von Mikroplastik nicht untersagt? Warum ist in Flugkosten nicht eine CO2-Kompensation enthalten? Warum werden Einwegflaschen nicht aus dem Handel genommen? Warum werden Ländereien mit Pestiziden besprüht, die den natürlichen Kreislauf von dem wir abhängig sind zerstören? Warum werden touristische Schifffahrten nicht gedrosselt? Warum werden Kosmetika und Pflegeprodukte verkauft die an Tieren getestet wurden? Warum ist Bio-Qualität nicht das Mindestmaß? Warum dürfen Autos mit hohen Abgaswerten und hohem Benzinverbrauch produziert werden? Warum fordert die Energieeinsparverordnung Häuser mit Kunststoff einzupacken? Warum glaubt irgendjemand, dass eine neue Vase/Hose/Tasche/Decke für 3,50 € ein fairer Deal ist? Warum gibt es Banken die mit dem Geld ihrer Kunden in Menschenrechtsverletzungen und Kriege investieren? Warum sind wir dem Konsum hörig und hören nicht auf die Natur?

Warum haben wir die Wahl?

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2 Kommentare

  1. Liebe Maren,

    sehr, sehr richtige Fragen. Allein schon die lange Liste ist beängstigend. Und die Schwere der folgen erst recht. Ich erwähnte schon mal den Zeit-Artikel unter dem sinngemäßen titel “Ich will Verbote”. Auch sehr richtig, was dort steht.

    Das Problem: Wehe, wenn jemand mit Verboten kommt – siehe der Veggiday, pber den die Grünen mal laut nachgedacht haben.

    Deswegen müssen wir – so wie Du (und manchmal auch ich 😉 – weiter auf diese Dinge aufmerksam machen und ein Umdenken einläuten. Auch wenn es die breite Masse der Menschen eher nicht interessiert und ihnen ihr Geldbeutel immer näher sein wird, als eine Verantwortung für das ominöse “große Ganze”.
    Aber immerhin gibt es mittlerweile Fairfashion, die als schick gilt, anders als etwa “Jesus-Latschen und Jutebeutel” in den Achzigern. Heute ist der Jutebeutel sogar in – wenn auch vermutlich meist nicht nachhaltig produziert, aber gut. Es gibt Unverpacktläden, es gibt das Plogging und einiges mehr. Das macht Mut.

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