Neues fair einkaufen | lokal und online

[Werbung ohne Auftrag | Gutes gehört weiter gesagt]

Wenn der Bedarf aus 2. Hand nicht zu decken ist, dann muss Neues her. Weniger Masse, mehr Qualität! Ob Kleidung, Möbel, Küchenutensilien oder Spielsachen, Blumen oder Bettwäsche, Skateboard oder Lautsprecher, Bürokram oder Werkzeug, Hygieneartikel oder Kosmetik, Tierbedarf oder Sportgeräte – die Auswahl nachhaltiger Produkte, auf Basis ressourcenschonender Wertschöpfung, sozialer und gesunder Arbeitsbedingungen, wird immer größer und wartet mit einer immer breiter werdenden Geschmacksvielfalt auf.

Es folgt, ein kurzer Diskurs ‘Lokal- vs. Onlineshopping’ und die Zusammenfassung einer Auswahl lokaler Läden auf der digitalen Karte zum Mitnehmen und öko-faire Alternativen zu den großen Onlineversandhändlern.

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Der lokale Einkauf ist dem Onlinekauf wenn möglich vorzuziehen. Jeder Onlinekauf verursacht zusätzlichen Verpackungsmüll und CO2-Emissionen und unterstützt nicht selten Unternehmen mit einer wenig wertschätzenden bis menschenverachtenden Geschäftsphilosophie. Hier ein Auszug von Berichten zur Deutschen Post und DHL und zu GLS. Wenn ein Postwagen viele Menschen anfährt ist das besser, als wenn viele Menschen mit ihrem PKW für ein Produkt in die Innenstadt fahren. Aber dieses ökologisch sinnvolle Konstrukt kippt schnell, sei es bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln statt des PKW’s oder den Retouren, die teils dem Gebrauchtwarenmarkt zugefügt werden, aber in großen Teilen im Müll landen, denn Spenden ist teurer als Entsorgen. Dazu hier ein Bericht – Retouren für den Müll.

Es gibt zahlreiche Alternativen zu Amazon, Zalando, Asos, H&M, Zara,… & Co., wo der Kassenbon als Stimmzettel nicht Konzerne mit asozialer Firmenphilosophie zu weiteren Millionen anheizt, sondern im besten Fall eine Mutter/einen Vater, der für Gutes einsteht und damit seine Familie ernährt.
Austauschbare Einkaufszonen, Leerstände in Ladenstraßen, der Verlust von Stadtidentität, deren Vermeidung wir spätestens im Urlaub oder ganz besonders im Alter als vertraute Umgebung zu schätzen wissen, ist die Folge von u.a. Massenkonsum und Geiz-ist-geil-auf-Kosten-anderer-Mentalität, Shoppingmalls im Grünen, … kurzgedachter konsumgeiler Stadtpolitik. Wenn Onlineshopping, dann halte ich Online-Shops mit Ladengeschäft für die geeignete Antwort auf den Online-Bedarf, bei gleichbleibender Präsenz als Einzelhandel im städtischen Gefüge.

Lokal

Blogpost → Fair Fashion I 5 Lieblingsläden in Köln
Pinterest-Pinnwand → Shops zum fairen Einkaufen – lokal/online

Digitale Karte zum Abspeichern und Mitnehmen → Secondhand- und Fairfashionläden in Köln
pink = Secondhand-Laden | schwarzer Kreis = reiner Fairfashion-Store | grauer Kreis = Laden mit einer Auswahl Fairfashion | für mehr Information, klickt auf den Punkt!

Online

Auswahlkriterien für Online-Shops
• Selten online shoppen, dafür viel auf einmal bestellen (Zusammentun mit Freunden, Kollegen,…)
• Online-Familienbetriebe, dubiosen Milliarden-Konzernen vorziehen
• Kurze Versandwege, Onlineshops im Ausland meiden
• Onlineshop mit stadtidentitätsbildendem Ladengeschäft statt Lagerhalle auf grüner Wiese
• Shop mit eigenem Lager, statt mit einem Zusammenschluss vieler Anbieter, bei dem man Gefahr läuft, 10 Teile zu bestellen und 10 Päckchen zu erhalten (Prinzip Amazon / Vorsicht bei den Alternativen, z.B. Avocado-Store)

Blogpost → 11 faire Onlineshops

Das war’s! Wenn Du noch einen ergänzenden Tipp hast – gerne her damit! 🙂

Liebe Grüße . Maren

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den tollen Artikel!

    Besonders die Karte mit den Second Hand bzw. Fair Fashion Shops ist richtig stark! Ich häufiger mal in Köln unterwegs, da kommt das gerade recht. Werde mir das nächste mal etwas Zeit nehmen und mich dort umschauen 🙂

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