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…& es passierte einfach so. Ein ungeplanter Tag in den Niederlanden zwischen Roermond und Maastricht. Ich habe Schuhe gesucht und alles andere gefunden.
Es fing an mit Sonne, einem schönen Morgen, einer gut gelaunten Fahrt mit ♪ Rage Against the Machine und ♫ Ivan Rebroff – ahnungslos. Dann, Liebe auf den ersten Blick. Erschrecktes Schlucken beim Preis und die Überprüfung, ob mir Marken wirklich egal sind. Will ich etwas von dieser (ich rümpfe die Nase) Marke haben? Zu spät, total egal, die Tasche ist meine!!! Ist sie toll??? Zufrieden beschwingt und mit dem Willen mir heute noch weiter richtig was zu gönnen, ging es durch zig Läden. Eine Frau mit Farbmaske wollte mir weismachen, ich habe einen schönen natürlichen dunklen Teint. Nein, ich komme aus dem Urlaub und möchte diese Brille nicht kaufen! Ich fand noch ein paar fein gewebte Wollsocken. Mit den sich mehrenden Regentropfen gab es glücklich betascht einen Kakao. Hmmm…

 

Weiter über die Autobahn. Herrlich, diese Weite ins Land…

Angekommen an der Maas. Geparkt, durch den Park hindurch, am Familienfest mit tanzenden Kindern und weißen Ballons vorbei, eine Bank bestaunt – so eine schöne silberne Patina oder doch “nur” besprüht? Weiter. Reingelinst in die Bibliothek-Kirche, später ein Kleid gefunden. So viele standen zur Wahl und passen mir sonst nienichnie! Toll, begeistert! Bei Reitz nach entspanntem Anstehen in der Schlange Fritten gefuttert. Lecker! Dann einen schönen kleinen Laden mit schönen großen Damen und schönen Zielobjekten gefunden! Yeah! Aber die einen Schuhe waren nicht dunkelblau genug, bei den anderen war das Fell rechts glatt und links zu strubbelig – wie sieht das denn aus – nee. Weiter. Hema, das Reich für Schnäppchen-Deko-Mädchen. Weiter. Vorbei + durch kleine Interieurläden. In einem konnte man auch Selbstgemachtes essen, Kinder malen wild an Tischen, Waldtiere prangen auf Kissen und Taschen, aber der Wellensittich nervt auf die Dauer ein bisschen. Er ist wahrscheinlich genervt! Flaniert durch Gassen mit geschmackvollen Türen und Briefschlitzen, Läden mit Mode vergangener Jahrzehnte bewundert, vorbei an eisernen Toren mit Glastrophäen, Ruhe gesucht und gefunden in der Kirche, ein Eis auf die Hand, bei Iittala Geld für eine kleine Sammelerweiterung gelassen, kühles Rivella an der Maas genossen und dazu einem Mann mit Querflöte gelauscht… und zum Schluss, etwas Schönes bei Sissy-Boy, ein &.

4 Kommentare

  1. Shoppen kann soooo schön sein! Danke, dass Du uns mitgenommen hast und viel Freude mit den tollen Sachen 🙂

  2. Wenigstens bin ich nicht alleine damit etwas Bestimmtes kaufen zu wollen und ganz vieles anderes zu finden und auch mitzunehmen…
    Herrlich wie Du das so schön beschrieben hast und die Fotos dazu traumhaft schön!!!
    Schönen Abend und bis bald mal wieder hier auf Deinem Blog
    Sanne

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