Juli.

So viel Arbeit, so wenig Kraft übrig, Freunde und Bekannte habe ich teils ewig nicht gesehen. Und doch gab es schönste Verschnaufpausen, wunderbare Geschenke, kraftspendende Besucher!
Noch bis morgen läuft meine Verlosung eines 50€-Gutscheins auf Instagram – hunderte Bilder, Fotos und Typos stehen frei zur Wahl. Auf meiner Baustelle wächst das aufgesetzte Dachgeschoss mit de Aussicht op de Dom. Daheim blicke ich neuerdings auf Kunst von Boris Draschoff und Bastian Groscurth.

Bei all der Arbeit sind lange Rote-Ampel-Phase stets willkommen! Besonders, wenn es Neues mit Aussagekraft von Pau Quintanajornet zu sehen gibt. Zum Bloggeburtstag von Frollein Pfau ging es virtuell zur Blauen Stunde ins Gartenbett und ganz in echt für einen Tag ans Meer.

Apfelpfannkuchen genossen, Post von Mama im Gewächshaus und die neue Uhr im Blick (und nachts tickend im Gehörgang).

Grünsonntag gefeiert, Regen im Garten genossen und ein bedröppeltes Frühstück gab es.

Lecker Kuchen für Besuch, bunte Wand und Baustellenproblem.

Ein Tag Luxus – Langeweile: Immergrün gezüchtet, Quastenschnitt nebst Herrn Schulze und noch mehr bunte Wand.

Den neuen Rheinboulevard besucht und Schiffchen geguckt. Auch am Meer.

Wohnen, alte Uhr neu entdeckt und immer noch große Upcycling – DIY – Bommeldeckenliebe.
Wellengucken, am Gartentisch sitzen und am Meer.

Der August wird vermutlich ähnlich dem Juli. Hinzu kommt, dass meine Ohnmacht ob der Situation der Flüchtlinge zunehmend unerträglich wird. Ich muss was tun, irgendwie, irgendwann, wie auch immer, ich suche und finde.

Wie geht es Euch damit?

Liebe Grüße + einen guten neuen Monat Euch! M 

8 Kommentare

  1. Hi Minza,
    ein toller Rückblick mit viel AH-OH-Potential!
    Obwohl wir hier tatsächlich in einem sehr kleinen Dorf wohnen,
    sehen wir tagtäglich Busse mit neuen Flüchtlingen ankommen,
    die sich endlich ein Zuhause wünschen! Eins, indem sie bleiben dürfen!
    Vor Ort werden viele alltägliche Dinge gesammelt, damit Alltag für die Neuankömmlinge bald wahr werden kann! Hoffen wir, dass sie sich schnell einleben werden. "Herzlich Willkommen!"

    Liebe Grüße,
    Moni

  2. Ach Minza, der Monat – dein Monat war schön!
    Die Situation in Deutschland, die Überforderung einer der größten Volkswirtschaften dieser Erde, die Dummheit der Dummen und die Last, die auf den geschundenen Seelen lastet. Es ist so schwer. Seit Anfang des Jahres engagiere ich mich in einer Initiative, Willkommen heißen, Freizeitaktivitäten, Hilfestellung. Es ist schön Menschen kennenzulernen, ihnen ein wenig den Start zu erleichtern, Stütze zu sein und fröhlich mit ihnen zu sein. Die Geschichten dahinter sind natürlich nicht schön, aber man kann versuchen mit ihnen ein bisschen kleines Glück zu erleben. Ich hoffe, dass du einen Weg findest sie zu unterstützen. Es werden viele Alltagsdinge benötigt, Hilfe beim Zurechtfinden, helfende Hände und manchmal offene Ohren.
    Schön zu sehen, dass es uns gut geht und wir zu schätzen wissen zu teilen. <3

  3. Ich liebe dein Hüpffoto vom Strand. Lebensfreude. Sommerliebe.

    In Bayern ist die Lage besonders schlimm, da durch Schließung der zentralen Anlaufstelle in München nur Zirndorf der Ort ist, an dem alle Flüchtlinge ankommen. Da die Kapazitäten dort schon lange nicht mehr ausreichen, wurde ein ehemaliges Möbelhaus als Notunterkunft eingerichtet. Das wird betreut vom Freiwilligenzentrum der Stadt, die eine Flüchtlingshilfe der Bürger organisiert hat, die Flüchtlingen zur Seite steht, Kleider- und Sachspenden annimmt, verwaltet und ausgibt, die Essensausgabe, ein Mitmachcafe und einen Kinder-Spiel- und -Betreungsbereich betreut und Flüchtinge bei Behördengängen, Arztbesuchen, Wohnungssuche und Ähnlichem unterstützt, Deutschunterricht vermittelt, Übersetzungen übernimmt, Paten vermittelt, die einzelne Familien betreuen und sich auch um die alleinreisenden minderjährigen Flüchtlinge kümmert. Aktuell wurden Fahrräder gesammelt und repariert, um sie den Flüchtlingen zur Verfügung stellen zu können. Es werden immer freiwillige Helfer in allen Bereichen gesucht, vor allem für die persönliche Betreuung.
    Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber besser als nichts…

    Herzlich, Katja

    • Liebe Katja, spring doch mal! Ich habe schon ein Bild vor Augen – Du und der Himmel. : )

      Warum wurde die Anlaufstelle geschlossen? Ich google mal. Garuslich, für so eine große Region!
      Du schreibste es – alles ist besser als Nichts!

      Danke Dir!

  4. Ein toller Rückblick mit einer gelungenen Mischung aus leichter Kost- Erdbeerkuchen! :-), tollen Bildern, (ich liebe das Gartenbett und das Bild mit dem Stuhl), und auch ernsten Themen. Ich habe ja auch schon einmal über das Thema geschrieben…http://befreundet-blog.de/gedanken-zum-weltfluechtlingstag/ falls es jemanden interessiert……Das kann ja keinen kalt lassen….
    Ich wünsch´Dir Glück bei Deiner Suche,
    Herzlichst,
    Gaby

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