Juli

Neuen Kopf gekauft, mit Leni auf die Liebe zum Detail gewartet und am Tag nach dem OpenAirKinoAbend, mit dem bilderreichen Lichtspiel GrandBudapestHotel, Reststücke gefunden.

Streetart von The Art of Pau bewundert, mich mit alten Urlaubsbildern nach Meer gesehnt und in wunderbarer Kulisse auf dem Museumsdach beim Konzert mit den Füßen gewippt.

In der Fußgängerzone nach oben geguckt und die Fassade von Otto Piene geknipst, Baustelle angesehen und im Fundus über ein Foto von der Berliner Friedrichstraße gestolpert (was man da so knipst).

Im Gartenbett verrenkt, in der Innenstadt nach Streetart geschaut und Waffeln mit Erbsenwasabi, Rote Bete und mediterranem Allerlei probiert.

Endlich am Meer … hach ♥ ! Den Knödelburger vom Lieblingsburgerladen zum Highlight erkoren und im Urlaub die WM-Halbzeit mit Leinwand vorm Pool und lustigen Untertiteln gefeiert.
Am letzten Ausstellungstag noch die Werke von Pierre Huyghe gesehen, abends mit Fußdickeinschränkung kräftigpopächtig die WM gefeiert und im Kloster Steinfeld einen wunderschönen Geburtstag von Bibi mit kleinen feinen Köstlichkeiten und bester Musik auf der Tanzfläche im Schafstall genossen.
Im Urlaub die Kamera verloren, immer noch wütend und lauter schlechte Fotos mit liebenswürdig geliehener Superkamera gepostet weil ich nicht klar komme. Im Club Bahnhof Ehrenfeld die erste Vinylpredigt gehört zum Thema Sex! (Sex in der Musik über Jahrzehnte). Das von Muttern vor etwa 40 Jahren genähte Oberteil getragen.

In die Mangobar ans Korfumeer zurück gewünscht, die Klosterfrauen geknipst und bei dem Urlaubspoolfoto wieder an Jarmusch Filmszenen gedacht.

Beim Vorbeiradeln endlich mal abgestiegen und das beeindruckende Mural von dem Duo Herakut geknipst, amüsiert über den zu meinem Rad passenden Streifen-Empfang vor dem frisch eröffneten Interiordesign-Ladentraum How We Live. Und – im Gartenbett ein Nickerchen gemacht.

Meiner heißen gelben Urlaubsliebe nachgetrauert und mit Sternenliebe bei Instagram romantische Phrasen geschubst. Von liebster Berlinfreundin kam der junge farbenfrohe Roboter und lehnt sich nun an die breiten Schultern des Großen am Beckenrand. Und zuletzt – zum 150.256 mal ins bunte Ehrenfeld verliebt. Knips!

5 Kommentare

  1. der kopf steht dir hervorragend, das oberteil ebenso; und ich bekomme hunger und das klosterfrauenbild nimmt prophylaktisch übelkeit vorweg, die sowieso niemals kommen kann bei so vielen schönen bildern.
    und im übrigen will ich auch sommer – könntest du da vielleicht etwas machen, bitte?

  2. Nach diesem Rückblick mag ich sofort den Koffer packen und wegfliegen, ans blau-blaue Meer. Noch einmal den Jubel über den gewonnenen Pott hören und dabei hüpfen. Kultur au masse erleben und einfach eine gute Zeit haben, denn die hattest du trotz Kameraverlust auf jeden Fall 😉

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