4 Tipps zum öko-fairen Lebensmittelbezug in Köln und überall für jeden Geldbeutel

[Werbung ohne Auftrag | Gutes gehört weiter gesagt]

Verpackungen vermeiden, Lebensmittel wertschätzen, Bewusstsein für Regionalität und Saisonales stärken, lecker und gesund essen, machbar für jeden Geldbeutel?! Die Zusammenstellung in diesem Beitrag beinhaltet deutschlandweite, kölsch-lokale und digitale Anlaufstellen für Müllvermeider*innen, Sparfüchse und Lebensmittelretter*innen.

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1. Unverpackt-Läden

Die Liste der Unverpackt-Läden wird erfreulicherweise immer länger und länger. Hier eine stets aktualisierte Liste  Unverpackt-Läden in und um Deutschland und folgend die Kölner Läden:

Tante Olga Berrenrather Str. 406, 50937 Köln-Sülz (der 2.Laden in Nippes folgt bald)
Montag 10-15 Uhr, Dienstag – Freitag 10 – 19 Uhr, Samstag 10 – 15 Uhr
Sortiment, vergünstigt einkaufen mit der Kundenkarte

Veedelskrämer 1 Körnerstraße 2-4, 50823 Köln-Ehrenfeld
Montag – Freitag 10-13, 14-19 Uhr, Samstag 10-16 Uhr
Veedelskrämer 2 Maastrichter Str. 45, Markthalle im Belgischen Viertel, 50672 Köln
Dienstag – Freitag 10-20 Uhr, Samstag 10-19 Uhr
Sortiment, vergünstigt einkaufen mit der Kundenkarte

Migori Bonner Straße 66, 50677 Köln-Südstadt
Sortiment, Montag – Mittwoch 10-18.30 Uhr, Donnerstag + Freitag 10-20 Uhr, Samstag 10-16 Uhr

Blogpost → Tante Olga – der erste Unverpackt-Laden in Köln
Erläuterung, wie das mit dem unverpackten Einkauf geht und ein Einblick in den Laden.

2. Gerettete Lebensmittel

Läden in Köln und Berlin 

The Good Food
Bei The Good Food gibt es wertvolle Lebensmittel von Bauern und Produzenten, die sonst im Müll landen würden: Obst und Gemüse, das nicht der Norm entspricht und auch verpackte Lebensmittel und Getränke, deren Mindesthaltbarkeitsdatum teils überschritten ist.
Richtlinie der Preisgestaltung → Zahl was es dir wert ist! Das Pendant in Berlin → Sir Plus

The Good Food, Venloer Straße 414, 50825 Köln-Ehrenfeld
Dienstag – Samstag 11-19 Uhr

Per Internet / App

Foodsharing
Über die Online-Plattform Foodsharing lassen sich Lebensmittel die nicht mehr gebraucht werden kostenfrei weiter geben/abholen, in Köln, in und um Deutschland rum. Ob von Privaten oder Gewerbetreibenden an Privatpersonen. Online kann man “Essenskörbe” mit den Waren einstellen oder man sieht, wo was angeboten wird, kontaktiert den/die Anbieter/in und holt es ab. Die andere Möglichkeit sind die lokal eingerichteten Fair-Teiler. Welche “Essenskörbe” aktuell online angeboten werden oder wo der nächste Fair-Teiler steht (teils auch, mit was er gerade befüllt ist), lässt sich in der Karte ablesen.

To Good To Go
Die meisten Restaurants, Bäckereien,… halten Waren über dem eigentlichen Bedarf vor, anders als z.B. Signor Verde (veganes Café/Restaurant in Köln). Hier werden nicht mehr Lebensmittel beschafft und weiterverarbeitet als der Bedarf es abfragt.
Mit der App ‘To Good To Go’ kann der Überschuss an Lebensmitteln gerettet werden. Überproduktionen werden von Restaurants, Bäckereien,
Supermärkten usw. zu einem vergünstigten Preis angeboten. Über die App nach Angeboten in der Nähe suchen, Gewähltes bezahlen und vor Ort abholen. Beispiele: Portion vom türkischen Abendbuffet für 3,40 €. Portion verschiedener Backwaren für 3 €.

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3. Gutes vom Bauern

Öko-Märkte
Bei diesen speziellen Märkten in Köln bieten ausschließlich Landwirte aus der Region ihre Waren in zertifizierter Bio-und Demeter-Qualität an: Obst, Gemüse, Brot, Backwaren, Käse, Milchprodukte, Fleisch.Dienstag – Südstadt, Severinskirchplatz 10-18 Uhr
Mittwoch – Innenstadt, Rudolfplatz, 11-18 Uhr
Donnerstag – Agnesviertel, Neusser Platz, 8-14 Uhr
Donnerstag – Rodenkirchen, Maternusplatz, 8-14 Uhr
Freitag – Südstadt, Severinskirchplatz 10-18 Uhr
Samstag – Innenstadt, Rudolfplatz, 8-14 Uhr

Manche Anbieter, generell auf Wochenmärkten, geben Obst und Gemüse z.B. mit Fehlstellen, die nicht zum Verkauf geeignet sind, die sonst im Müll landen würden, gerne ab. Nachfragen, Geld sparen, Lebensmittel retten!

Solidarische Landwirtschaft
Diese Art der Landwirtschaft ist ein deutschlandweiter Zusammenschluss (bis in Regionen der Schweiz) von bäuerlichen Betrieben und konsumierenden Mitgliedern, der die vielfältige Landwirtschaft fördert und erhält und regionale Lebensmittel anbietet. Die selbstorganisierten Gemeinschaften bezahlen Bauern dafür, dass sie Gemüse anbauen. Einmal die Woche bringen die Bauern ihre Ernte zu den jeweils lokalen Verteilstationen und die Mitglieder holen sich ihren Anteil ab. Nebenher ist die Gemeinschaft ein Quell des Austauschs und bietet die Möglichkeit, selbst mit Kind und Kegel auf dem Feld mit anzupacken.

Auszug der Konzeption der SoLaWi:
“Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und  Markt- bzw. Weltmarktpreisen ab. Beide sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen.”

Gemüsekiste
Verschiedene Anbieter geben die Möglichkeit, über das Internet die eigene Gemüsekiste zusammenzustellen, teils auch mit einer Vielfalt anderer Produkte. Die Lieferung der Gemüsekiste macht Sinn, wenn man lokal oder aus zeitlichen Gründen keine Anlaufstellen hat, bei denen die Produkte aus sozial fairen und ökologisch nachhaltig aufgestellten Betrieben kommen. Es gibt die Gemüsekiste teilweise als Abo, teils auch ohne Bindung und sie enthält im besten Fall regionales und saisonales Obst und Gemüse, was auf dem Hof gerade anfällt.

4. Lebensmittel im öffentlichen Raum


Mundraub
ist eine Online-Plattform die für die Entdeckung und Nutzung essbarer Landschaften, Regionalität und Saisonalität steht. Auf der digitalen Karte der Seite sind unzählige Orte im  öffentlichen Raum markiert an denen man Obst, Gemüse, Nüsse und Kräuter frei ernten kann. Auf der Mundraub-Karte kann man selber neue Fundorte kartieren, gemeinsame Aktionen anlegen und Gruppen gründen oder sich vorhandenen anschließen.

Das war’s! Fällt Dir noch was ein? Teile es gerne in den Kommentaren!

Liebe Grüße . Maren

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